DIE GARTEN METHODE

WARUM "GARTEN"?

Gut für sich selbst und für andere zu sorgen, hat viele Ähnlichkeiten mit der Gartenarbeit. Die Pflanzen in einem Garten können zwar auch von alleine wachsen, doch steckt man Arbeit hinein, blühen Blumen prächtiger, werden Tomaten süßer und Äpfel saftiger. Stress für den Garten, wie Sturm oder Dürre, können ihn zerstören. Doch mit genug Pflege, ausreichend gute Wetterbedingungen und der Hilfe von Freunden oder Nachbarn, kann ein Garten sich erholen und neue Früchte tragen.

Die Sprachbilder der Gartenarbeit erleichtern Gespräche über mentale Gesundheit. Sie lassen sich auch leicht in andere Kulturen und Sprachen übersetzen. Die Garten Methode baut auf das, was alle Menschen gemeinsam haben: 

Ein Nervensystem, das ähnlich auf Stress und Wohlbefinden reagiert

Ähnlich wie bei einem Garten, hängt unser Wohlbefinden in fordernden Zeiten nicht von uns alleine ab. Es ist ein Zusammenspiel zwischen unserer Umwelt und unserer Fähigkeit, gut für uns selbst und füreinander zu sorgen. Um bei dem Sprachbild eines Gartens zu bleiben: Ein Garten kann sich nach einem Sturm oder Dürre erholen, wenn genug Menschen wissen, wie man ihn pflegt.

DIE METHODE BESTEHT AUS:

  • Fünf einfache Lektionen aus der Neurowissenschaft und der Entwicklungspsychologie, die über (zwischen)menschliche Reaktionen auf Stress und Wohlbefinden aufklären.
  • Fünf alltagstaugliche Techniken, mit denen jeder Stress reduzieren und Wohlbefinden stärken kann.

WAS MAN LERNT:

  • Sich selbst und andere in Stresssituationen besser verstehen.
  • Konkrete Handlungen, um Gesundheit und Wohlbefinden in stressvollen Zeiten zu schützen.
  • Lebensnahe, wissenschaftlich fundierte Kenntnisse, die einem helfen, in schwierigen Zeiten gut für sich und füreinander zu sorgen

Die Garten Methode ist einfach zu lernen. Sie kann in Gruppen-Workshops oder einfach unter Freunden weitergegeben werden. Man braucht keine fachliche Qualifikation, um sie zu unterrichten. CORESZON bildet Trainer:innen aus, die die Methode mit ihrer Community teilen. Dieser sogenannte peer-to-peer Ansatz hat das Ziel, bestehende Strukturen, Beziehungen und Fähigkeiten in der Community weiter zu stärken. In schwierigen Zeiten ist der soziale Zusammenhalt untereinander etwas besonders Wertvolles. Es kann die Gesundheit aller Beteiligten schützen und vor allem auch dabei helfen, Krisen und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

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In 90 Minuten erfährst Du, weshalb mentale Gesundheit mehr als reine Kopfsache ist, wie Dein Körper Stress abbaut und warum unsere Beziehungen dabei eine wichtige Rolle spielen. Damit Du das Wissen gleich anwenden kannst, geben wir Dir gleich drei praktische Werkzeuge mit, die Du jederzeit und überall nutzen kannst! 

WIE FUNKTIONIERT DIE GARTEN METHODE?

Die Garten Methode stärkt eine Fähigkeit, die jeder Mensch besitzt: Die Fähigkeit, „das eigene Herz zu kennen“, oder die Fähigkeit, Körperempfindungen zu erkennen und zu verstehen. In der Wissenschaft wird sie als „interozeptive Genauigkeit“ beschrieben. Diese Fähigkeit ist bei jedem Menschen mal stärker und mal schwächer. Es kommt unter anderem darauf an, wie gestresst wir gerade sind. 

Körperempfindungen sind keine Einbildung. Sie sind biologische Signale, die Information aus dem Körper ins Bewusstsein „funken“. Es können angenehme Signale sein wie „vor Freude platzen“, oder auch unangenehme wie „ein Stein auf dem Herzen“ sein. Körperempfindungen helfen uns, uns selbst wahrzunehmen und zu verstehen. Das ist nicht nur für unser inneres Wohlbefinden wichtig. Es ist genauso wichtig für die Kommunikation und Kooperation mit den Menschen, die um uns herum sind – ob Familie, Freunde, Kolleg:innen oder Fremde, auf die wir treffen. 

Mit den Techniken der Garten Methode kannst Du Deine Fähigkeit, Körperempfindungen zu erkennen und zu verstehen, näher kennen lernen und trainieren. Je stärker diese Fähigkeit ist, desto leichter fällt es, unter Stressbelastung klar zu denken und gut zu handeln. 

WAS IST INTEROZEPTION?

Interozeption ist die Wahrnehmung von biologischen Prozessen im Körper. Über diese Wahrnehmung empfängt das Gehirn Signale, die uns helfen, so passend wie möglich darauf zu reagieren, was in unserem Inneren und um uns herum passiert. Diese Signale sagen dem Körper, was er braucht. Wir merken sie vor allem, wenn Handlungsbedarf besteht: essen, schlafen, strecken, bewegen. Das passiert meistens, ohne das wir es merken. Das ist auch gut so, denn sonst würden uns die vielen Signale, die unser Körper helfen, gut zu funktionieren, sehr ablenken.  

WARUM ES SICH LOHNT, ZU TRAINIEREN:

Wenn wir uns unwohl fühlen, werden die Signale unseres Körpers viel leichter bemerkbar. Zum Beispiel bei Angst: Das Herz schlägt schneller und der Magen zieht sich zusammen. Untersuchungen aus der Neurowissenschaft heben hervor, welche wichtige Rolle „interozeptive Genauigkeit“ für unser Wohlbefinden spielt. Je besser wir die Signale unseres Körpers erkennen und einordnen können, desto leichter fällt es, mit belastenden Gefühlen wie Angst, Wut oder Lustlosigkeit umzugehen. Solche Gefühle sind wichtig, denn sie machen uns auf Probleme aufmerksam. Wenn wir gut mit ihnen umgehen können, fällt es leichter, Probleme zu lösen.  

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